Pizza und Piazza


19. März 2018

Am Vortag haben wir aufgrund schlechten Wetters einen Hafentag eingelegt. Und auch heute steht draußen noch eine hohe Welle, sodass wir entscheiden, auf dem Landweg nach Neapel zu fahren.

Was die insgesamt sehr positiven Eindrücke der Reise leider trübt, ist die Müllproblematik an Land und im Meer hier an der italienischen Küste bei Neapel. Neapel hat ein großes Problem bei der Müllentsorgung und ist lange nahezu im Müll erstickt – das spiegelt sich auch im Hafenbecken wider, wo alles mögliche treibt, das dort nicht hingehört. In den Straßen der Stadt sieht es aber mittlerweile wieder besser aus.

Die Altstadt Neapels – auf Italienisch Napoli – ist ebenfalls Weltkulturerbe der UNESCO. Und was wäre ein Bummel in Italiens drittgrößter Stadt ohne ein wenig Shopping-Flair? Wir finden es in der „Galleria Umberto I“, einem stilvollen Einkaufszentrum in der Altstadt. Es liegt unter einer riesigen Glaskuppel, die natürliches Licht herein lässt. Üppige Mosaiken schmücken den Boden.

Neapel ist ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Süditaliens. Wir lassen die Kirchen und historischen Bauten auf uns wirken und uns ein wenig durch die Millionenstadt treiben.

Dann ist die Zeit für das kulinarische Pflichtprogramm eines Neapel-Besuches – Pizza Margherita, die ihren Ursprung hier haben soll. Die Wahl des Nachtisches fällt angesichts der Auswahl eher schwer.