Wie vor 2000 Jahren


17. März 2018

Pompeji war beeindruckend, doch es gibt noch weitere einst verschüttete antike Städte in der Region zu entdecken. Wenige Kilometer nördlich liegt die Ausgrabungsstätte des einstigen Herculaneum. Auch diese römische Stadt wurde beim Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. unter Asche- und Gesteinsschichten begraben.

Herculaneum ist weniger bekannt als Pompeji, aber auch hier kann man sich auf eine Zeitreise begeben, auf alten römischen Straßen laufen und in alte Wohnhäuser und Geschäfte schauen. Unter den vulkanischen Schichten, die die Stadt beim Ausbruch des Vesuv bedeckten, wurde sie nahezu perfekt konserviert. Doch auch hier ist die Instandhaltung aufwändig.

Die Ausgrabungen begannen im 18. Jahrhundert. Heute ist ein Großteil der Villen, Häuser und öffentlichen Gebäude freigelegt.

Herculaneum Ist weniger touristisch als Pompeji, aber mindestens genauso beeindruckend – und mitunter sogar besser erhalten. Beim Ausbruch des Vesuv konnten aus Herculaneum mehr Einwohner fliehen als aus Pompeji. Doch nicht alle schafften es. Man fand zahlreiche Skelette in den Bootshäusern der Fischerstadt.

Der heutige Ort heißt Ercolano, zum Gipfel des Vesuv sind es nur rund 7 Kilometer.